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Errichtung der Wasserkunst

Ereignis-Datum: 1. Januar 1545

Bau der ersten „Wasserkunst“ (Schöpfemühle) um 1545 im Ösetal durch Landdrost Hermann von Viermunden, der auch Amtmann zu Medebach ist.

Hermann von Viermunden war Landdrost zu Dringenberg und hatte sich schon vorher einen Namen in Paderborn dadurch gemacht, dass er für eine bessere Wasserversorgung der Paderstadt sorgte. Man kann davon ausgehen, dass er das gleiche Prinzip auch in Dringenberg anwandte, um den Ort mit Quellwasser zu versorgen.

Im Ösetal, rund 400 m von der Burg entfernt und über 70 m tiefer gelegen, ließ er eine »Wasserkunst« erbauen, welche zu jener Zeit eine technische Meisterleistung darstellte. Ein von der Wasserkraft der Öse getriebenes oberschlächtiges Wasserrad erzeugte die Kraft, die notwendig war, das vom Steinberg herangeführte Wasser den Piepengraben hinaufzudrücken. »Piepen« ist das plattdeut­sche Wort für Pfeifen also Holzpfeifen (Rohre).

Das Ösetal überbrückten die Erbauer mittels eines Aquäduktes, wie eine Urkunde aus dem Jahre 1606 beweist. In den ersten Jahren verlegte man Holzrohre, die dann später durch Bleirohre ersetzt wurden.

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